Freitag, 4. Februar 2011

Auftragsarbeit

Zuweilen wird ja in einigen Blogs über ganz tolle Auftragsarbeiten berichtet, bei denen wunderschöne Sachen in großer Anzahl für ein supertolles Geschäft gefertigt werden.

Nun hatte ich diese Woche eine Auftragsarbeit, die nicht ganz in diese Kathegorie fällt:

Eine ganz liebe Stammkundin aus meiner Arbeit bewunderte meine Armstulpen und fragte dann ganz vorsichtig, ob ich auch Puppenjäckchen häkeln könne. Ihre Schwester wollte nämlich noch kurz vor ihrem Tod eine solche häkeln, war aber dafür schon zu schwach und verstarb recht bald. Und nun hätte das Püppchen zwar eine Hose, aber obenrum ist es nackt.

Natürlich sagte ich sofort zu. 5 Minuten später brachte sie mir Puppe, Wolle und Häkelnadel.

Und das ist daraus geworden:



In meiner Nähkiste fand ich noch ein paar Entenknöpfe, die ich mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr selbst brauche, denn meine Kinder sind aus dem Alter schon lange rausgewachsen. Und sie paßten zu dem Jäckchen wie die Faust aufs Auge.




Und weil dem armen Kerlchen bei diesen Temperaturen (und in den kurzen Hosen) ständig die Füße froren, habe ich ihm noch schnell ein paar Schühchen gehäkelt.



Diese Auftragsarbeit war bestimmt nichts für die große Kasse, aber auf alle Fälle was für´s Herz.

Kommentare:

  1. Hej Bine,

    ja. Absolut etwas fürs Herz! Wenn eine das so filigran kann, dann DU!

    Deshalb kannst DU auch Granny-Decke - bestimmt!

    Hej, ich sehe gerade, dass Du mich verlinkt hast... Danke!

    Hab ein schönes Wochenende! Katja

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  2. Das ist echt lieb!
    Da geht einem richtig das Herz auf :)
    Nachdem ich das gelesen hab, kann ich jetzt mit Freude in den Tag starten :D
    Ich ruf dich morgen an!

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^^Ich freue mich über Deinen Kommentar^^