Donnerstag, 29. April 2010

Weiß...

...blüht mein tränendes Herz.


Das rosafarbene ist noch nicht so weit.

Aber aus gegebenem Anlaß könnte weiß DIE Farbe für dieses Wochenende sein (zumindest für ein paar Leute und zumindest von der Farbbedeutung her). Diesen wünsche ich ein wunderschönes Fest und alles, was sie sich auf Ihrem weiteren gemeinsamen Lebensweg selbst wünschen.


Dienstag, 27. April 2010

Elfengleich...

...sind diese Gewächse, die in meinem "Zauberbeet" im Garten gerade blühen.



So heißen sie auch: Elfenblume (bot. Epimedium).



Und sind sie nicht wunderschön? Ich finde den Namen absolut gerechtgertigt.
Sie wachsen am liebsten im Halbschatten und sind als Bodendecker sehr gefragt.

PS.: Das getrocknete Kraut soll die Potenz steigern!

Montag, 26. April 2010

Glückliche Schweine...

...haben wir am Wochenende gesehen (auch wenn sie am Ende trotzdem in der Wurst landen).
Es war nämlich Gartenmarkt in Herrmannsdorf.




Garten- oder auch "nur" Balkonbesitzer können ja nach diesem langen Winter nicht genug von Blühendem oder auch Nützlichem haben. Und da habe ich ein paar Akeleien mitgenommen, einen kriechenden Kümmelthymian als Bodendecker und noch ein paar Zucchinipflanzen, da einige der selbstgezogenen den Freitod gewählt haben.




Das Gut Herrmannsdorf gehört übrigens Karl-Ludwig Schweisfurth, ehemals Besitzer der Wurstwarenfabrik Herta. Er hat aber nach einigen Jahren des konventionellen Verwurstens Zweifel am Umgang mit den Tieren und der Herstellung der Wurstwaren bekommen. Und da er es sich leisten konnte, hat er die Firma Herta verkauft und das Gut Herrmannsdorf im Landkreis Ebersberg gekauft. Dort werden alle Tiere menschen- bzw. tierwürdig gehalten und auch der Gang zum Schlachter wird so "human" wie möglich gestaltet. Außerdem werden die Wurstwaren nach alter Handwerksweise hergestellt und den Unterschied schmeckt man. Bei einer Führung durch die Schlachterei haben wir auch die "Schatzkammer" mit Salami und Geräuchertem zu Gesicht bekommen (Oh Mann, da könnte man mich mal ein paar Tage einsperren).




Wer mehr wissen möchte, Herrmannsdorf ist in meiner Seitenleiste verlinkt.

Freitag, 23. April 2010

Neuer Gürtel für´s Keltengewand

Letzte Woche habe ich meinen neuen Tabby eingeweiht. Die neue Borte wird der Gürtel für mein Keltengewand.




Dadurch, dass man 5 m Fäden aufziehen kann, besteht die Hoffnung, dass der Gürtel auch tatsächlich um meine Leibesmitte paßt.

Papageien-Tulpen...

...blühen momentan bei mir im Garten.



Ist das Farbspiel nicht einfach toll?


Montag, 12. April 2010

Bericht vom Spinntreffen

So, hier nun der schon lange erwartete Bericht vom Spinntreffen. Ich traf am Donnerstag nachmittag ein und wer läuft mir als Erstes über den Weg? Tina Drexler, die "Mama" meines ersten Spinnrades, ein Ashford Traveller, die ich bisher nur übers Internet kannte.



Sie hatte Ihren ganzen Clan mit dabei (Tochter, Nachbarin, Freundin).



Der Brettchenwebe-Kurs überschnitt sich leider mit dem Färbe-Kurs, aber das ist kein Problem, da die Referentin für das Brettchenweben in Garching wohnt und mir angeboten hat, mal einen ganz privaten Kurs bei ihr zu buchen. Mein erster Kurs war also der Färbe-Kurs. Erst wurde die Wolle mit Alaun und Weinstein gebeizt, eine Stunde vor sich hingeköchelt und dann in Zwiebelschalen gefärbt.



Das Ergebnis seht Ihr hier:



Zusätzlich eingeschoben wurde ein Kurs zum Blüten filzen. Da ich beim Filzen noch ein absoluter Anfänger bin, hab ich natürlich gleich zugeschlagen:



Weiter ging´s mit einen Kurs zum Spinnen von Effektgarnen, gestaltet von Tine Woodvine. Heraus kamen sehr eigenwillige Garne unter Zuhilfenahme von eigenwilligen Herstellungsmethoden.



Und auch das Spinnen mit der Handspindel hab´ ich gelernt, da ich das Spinnrad ja im Sommer nicht mit auf das Mittelalterfest nehmen kann.



Gleichzeitig konnte man Wolle, Brettchenwebrahmen, Bücher etc. erwerben. Ich habe mir unversponnene Seide, bereits gesponnene Merinowolle mit Seide (50/50) und einen Brettchenweberahmen (Tabby 5.0) gegönnt.



Insgesamt war es ein anstrengendes Wochenende aber ich habe schon lang nicht mehr soviel gelacht. Unter den Spinnerinnen und Spinnern (ja, es waren auch ein paar Männer dabei) herrscht eine sehr freundliche und offene Stimmung, ich habe mich, obwohl ich niemanden persönlich kannte, gleich gut aufgenommen gefühlt.

PS.: Wißt Ihr, warum die Handspindel auch Fallspindel heißt?
Weil sie runterfällt, wenn der Faden zu dünn wird ;-).

Donnerstag, 8. April 2010

G´spinnert...

...wird es ab heute zugehen. Und zwar auf meinem ersten Handspinntreffen. Ich lasse Mann und Katzen allein zu Haus und mache mich auf den Weg nach Schelklingen (in der Nähe von Ulm) zum Handspinntreffen der Fa. Traub. Im Gepäck habe ich mein Spinnrad von Henkys.



Vier Tage lang dreht sich alles um Wolle. Ich habe Workshops belegt zu den Themen: Färben, Brettchenweben (damit ich so gut werde wie Maren), Spinnen mit der Handspindel (wegen dem Mittelalterfest im Sommer) und Spinnen von Effektgarnen. Das wird schön, sich mal um nichts kümmern zu müssen, nicht kochen, nicht putzen, nicht Katzenklos ausmisten etc.pp.
I gfrei mi wiar a Schnitzl!!!

Nach der Rückkehr wird es einen ausführlichen Bericht geben.

Samstag, 3. April 2010

Arbeiten an Ostern

Tja, es war in den letzten Tagen arbeitsmäßig ein bißchen stressig. Am Dienstag war der letzte Arbeitstag in meiner alten Arbeitsstelle. Da gab es noch viel zu zählen (Inventur) und auch viel zu verabschieden.

Am Donnerstag war dann der erste Arbeitstag in meiner neuen Arbeit. Da Gründonnerstag war und die Menschheit immer Angst hat zu verhungern, wenn mal ein Feiertag kommt, ging es zu "wie am Stachus". Dann rief die Kollegin an, die eigentlich am Nachmittag arbeiten sollte und meldete sich krank. So blieb ich noch länger. Der nächste Anruf kam von der anderen neuen Aushilfskraft, die am Wochenende arbeiten sollte. Sie hat eine andere Stelle gefunden und kommt deshalb gar nicht. Da wir aber am Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag bis Mittags offen haben, stand die Chefin alleine da. Ich bin deshalb für Karfreitag und Ostersonntag eingesprungen, den heutigen Tag hat Gottseidank eine Kollegin übernommen. So fängt die neue Arbeit richtig gut an.

Aber heute waren wir beim Seemarkt in Herrsching am Ammersee und das Wetter war wunderbar (dem Föhn sei Dank).



Deshalb gibt es jetzt ein paar Wasserbilder.



So, da ich morgen vormittag arbeiten darf, wünsche ich Euch schon mal allen ein frohes Ostereiersuchen.