Sonntag, 28. Februar 2010

Bald arbeitslos...

Tja, jetzt haben wir es amtlich. Am 31.3.2010 wird die Filiale von Müller Brot in Vierkirchen geschlossen und mein Chef bekommt KEINE neue Filiale. Auch ihm wurde zum 31.3. gekündigt. Als wir letztes Jahr von Dachau nach Vierkirchen gegangen sind, waren zwar schon Gerüchte im Umlauf, dass diese Filiale geschlossen werden soll (bzw. an Ihle verpachtet wird), aber die Oberen von Müller Brot hatten uns zugesagt, dass das keinesfalls so bald der Fall sein wird. Ende letzten Jahres wurde uns noch versichert, es geht bestimmt bis Sommer 2010 und danach würden sie sich bemühen, dass mein Chef eine Filiale bekommt, in der wir alle mitarbeiten können. Da es bei mir und meiner Kollegin "nur" ein € 400,-- - Job ist, möchte ich natürlich nicht unbedingt weiß-der-Teufel-wieviel Kilometer zu meinem Arbeitsplatz fahren müssen. Wir sind ja auch nur mit nach Vierkirchen gegangen, weil unser Chef ein wirklich netter Chef ist und wir alle ein super Team. Doch in einem Gespräch letzten Donnerstag wurde ihm gesagt, dass keine Filiale für ihn frei sei und er deshalb nun im Alter von 56 Jahren auch gekündigt sei.

So ist es nun der Fall, dass ich wieder mal schaun muß, wo ich noch einen Job bekomme. Ich hab heute schon drei Bewerbungen geschrieben und werde sie morgen zur Post bringen. Außerdem werde ich nächste Woche mal die Einzelhandelsgeschäfte bei uns abklappern und nachfragen, ob Bedarf für eine € 400,-- - Kraft besteht.

Schade, dass es so ausgehen muß...

Mittwoch, 24. Februar 2010

Kandierte Orangenschalen

Wir haben letztens eine ganze Ladung Orangen direkt aus Sizilien bekommen. Die sind geschmacklich einfach der Hit! Und da sie nicht gespritzt oder sonstwie behandelt sind, habe ich überlegt, was ich aus den Schalen noch herstellen kann. Bitte sehr:




Kandierte Orangenschalen.

Geht ganz einfach: Das Weiße von den Orangenschalen möglichst entfernen, Schalen in Streifen schneiden. Aus 1 L Wasser und 275 g Zucker einen Sirup herstellen und die Schalen darin bei geringer Hitze 2 Stunden ziehen lassen. Nach dem Abkühlen herausnehmen, in Zucker wälzen und trocknen lassen. Und wem das noch nicht süß genug ist, der kann die Streifen noch in flüssige Schokolade tauchen.




Guten Appetit!

Geschafft!!!

Nach einigen Schwierigkeiten habe ich es endlich geschafft! Die Tunika aus dem Seiden/Baumwollstoff ist fertig.


An mir paßt sie besser als an meiner Schaufensterpuppe.

Sonntag, 21. Februar 2010

Creme

Und wieder etwas Neues ausprobiert.

Ich habe heute (nach einem ausgiebigen Spaziergang bei diesem wunderbaren Wetter) eine Creme selbst gemacht. Dazu gibt es bei http://www.meinekosmetik.de/ Einsteigersets, Rezepte etc.pp.



Die Sache ist tatsächlich ganz einfach und ist in 20 Minuten erledigt. Eine genaue Anweisung ist mit dabei.




Die Töpfchen stehen jetzt im Kühlschrank und warten auf den Einsatz.




Wenn ich nicht morgen überall im Gesicht Pickel habe oder mir die Haut abgeht, war das ein gelungenes Experiment und ich werde sicherlich noch andere Varianten ausprobieren.





Dienstag, 16. Februar 2010

Sonne tanken

Kaum zu glauben, aber wahr! Die Sonne scheint und ich hab´ heute frei. Das mußte gleich zu einem Spaziergang ausgenutzt werden.



Unwahrscheinlich, wie hell das Licht ist und wie die Sonne schon wärmt.



Übrigens, heute wird das Fest der Göttin Hekate gefeiert. Oft wird sie als griechische Göttin bezeichnet, aber sie wurde schon viel früher in vielen Teilen Europas und Asiens verehrt. Ihr Name kommt aus dem Altgriechischen und wird u.a. als weithin Mächtige, als Strahlende und als die, die ihren Willen durchsetzt, übersetzt. Sie ist eine Göttin der Inspiration und der Intuition, eine Schutzgöttin jener Menschen, die zwischen Leben und Tod stehen, von Heilern, Hexen und Hebammen.
Außerdem steht sie für die Trinität von Jungfrau, Mutter und Greisin (jaja, die Dreifaltigkeit gab es schon vor den Christen).



In diesem Sinne, Mädels: Eine Göttin wohnt in jeder von uns.

Mittwoch, 10. Februar 2010

Nicht mehr alle Tassen im Schrank?

Diese Tasse hat auch im Schrank gar nichts zu suchen.



Die fand ich heute beim Einkaufen und sie mußte unbedingt mit. Bepflanzt hab´ ich sie mit Muscari und Tète á Tète Narzissen. Und passende Herzchen mußten auch noch sein.







 
Eine schöne restliche Woche wünsch´ ich Euch noch.

Dienstag, 9. Februar 2010

Passend zum Wetter...

... hab ich es doch noch geschafft!

Wär ja auch zu blöd gewesen, wenn jetzt schon der Frühling gekommen wäre, da ich doch gerade diesen Pullover fertig gestellt habe.


Er besteht aus Merino und Seide, die Wolle hab ich aber nicht selbst gesponnen, sondern gekauft.

Sonntag, 7. Februar 2010

Nepi erzählt

Servus, Ihr Dosenöffner im WorldWideWeb. Mein Frauchen, das bei mir wohnen darf, hat einen Blog eröffnet und nun muß ich natürlich auch unsere Geschichte der Welt zugänglich machen.



Mein Bruder Poldi und ich wurden ausgesetzt und glücklicherweise beim Tierheim abgegeben. Und da hat mein Frauchen uns dann in unsere Wohnung geholt. Am Anfang habe ich der ganzen Sache sehr mißtraut und mich vorsichtshalber in den Ecken versteckt. Auch anfassen ließ ich mich nicht, da hatte ich so meine Erfahrungen.

Mein Bruder Poldi war da anders. Der verfressene Kerl verkauft ja seine Zuneigung für einen Napf voll Futter.



Erstaunlicherweise bekam ich auch Futter und schon bald kam ich immer öfter aus meinem Versteck hervor.

In der Zwischenzeit habe ich den Laden hier voll unter Kontrolle (einer muss ja schließlich wissen, wo´s lang geht). Geschmust wird, wann ich das will, hauptsächlich dann, wenn Frauchen Zeitung liest. Damit sie weiß, was ich will, hops ich einfach auf die Zeitung drauf (Menschen sind ja sooo begriffsstutzig!).

Zeitung lesen muß auch nicht sein, denn alles Wichtige erfahre ich im Fernseher.




So, ich seh grad, Frauchen setzt sich auf den Sessel und will Zeitung lesen. Zeit für meine Schmuseeinheiten.

Bis zum nächsten Mal!

Euer Nepi

Dienstag, 2. Februar 2010

Imbolc

Am 2. Februar wird "Imbolc" gefeiert. Es ist das Fest des wiederkehrenden Lichts und die ersten Anzeichen des Frühlings werden begrüßt. Die Tage werden jetzt deutlich länger (und hoffentlich auch bald etwas wärmer). Brigid, die Lichtbringerin, ist in Ihrem jungfräulichen Mädchenaspekt der großen Göttin dafür zuständig. Sie gilt als Göttin der Dichtkunst, des Heilens und der Kunst des Schmiedens.



Dieser Tag ist exakt vierzig Tage nach Weihnachten und wird im christlichen Glauben als "Lichtmeß" bezeichnet. Auch hat die Zahl "40" die Bedeutung, dass eine Frau nach der Geburt eines Sohnes 40 Tage als unrein galt. Nach der Geburt einer Tochter waren es sogar 80 Tage! (solche Chauvinisten!).

Der Monatsname "Februar" stammt aus dem lat. Wort "februare", welches "reinigen" bedeutet (daher wohl auch der Frühjahrsputz). Es findet aber auch eine innere Reinigung statt. Neues kann aufgenommen und begrüßt werden. Bald werden die ersten Frühlingskräuter sprießen und wir können, indem wir sie essen, neue Lebenskraft in uns aufnehmen.



In der Hoffnung, dass dies bald der Fall sein wird, wünsche ich Euch eine schöne Woche.